Löschzug 
Bad Westernkotten

Löschzug Bad Westernkotten

Gerätehaus Bad Westernkotten

Hockelheimer Weg 1a
59597 Erwitte
Telefon: 02943-870600
Fax: 02943-870611
Ansprechpartner
Personal
Einsatzfahrzeuge
Dienstplan 
Geschichte
Ansprechpartner

Löschzugführer

Jochen Lüning

An der Graft 6

59597 Erwitte

Telefon: +49 02943-7521

Stellvertreter

Karlheinz Falk

Kampstraße 1

59597 Erwitte

Telefon: +49 02943-4201

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Personalstärke 

30 aktive Kameraden bestehend aus

    

12 Kameraden der Ehrenabteilung

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Einsatzfahrzeuge Typ Funk Bild

Löschgruppenfahrzeug

LF 10-6

4-42-2

Löschgruppenfahrzeug

LF 8

4-41-2

LF 6 weitere Informationen

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Ehemalige Fahrzeuge Typ Funk Bild

Löschgruppenfahrzeug

LF 16

4-44-2

LF 16 technische Daten

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Dienstplan  

 [hier als Download]

Dienstplan 1. Jahreshälfte 2012

 

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Geschichte
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Chronik des Löschzuges Bad Westernkotten

In der Gemeinde Bad Westernkotten bestand nur eine Rotte aus freiwilligen Mitgliedern. Jedes Mitglied dieser Rotte, welche beim Brand in der Gemeinde selbst bei den Löscharbeiten tätig war, erhielt aus der Gemeindekasse 1,50 RM. Dieses Verfahren hatte sich als praktisch erwiesen. Die Bildung organisierter Feuerwehren in den einzelnen Gemeinden durfte kaum ausführbar sein, da diese nicht lebensfähig waren.

Aber nach einigen Jahren musste der damalige Herr Amtmann Dr. Hechelmann erkennen,

dass die Feuerlöschverhältnisse in den amtsangehörigen Gemeinden, außer Erwitte, wo im Jahre 1905 eine freiwillige Feuerwehr gegründet worden war, unzureichend waren. Scheinbar bestanden auch die vorhandenen Brandwehren in einigen Gemeinden nicht mehr, so dass er mit Verfügung vom 08.10.1912 unter Bezugnahme auf die Polizeibehörde über das Feuerlöschwesen vom 25.11.1907, wonach in allen Gemeinden oder Löschbezirken, für welche nicht eine den öffentlichen Bedürfnis genügend Bezirksfeuerwehren besteht, eine Brandwehr einzurichten ist, die Herren Gemeindevorsteher des Amtes aufforderte, die Brandwehr neu zu gründen . Für die Gemeinde Westernkotten wurde zum Brandmeister der Brandwehr der Gastwirt Wilhelm Wiese benannt, der sich zur Annahme des Amtes bereit erklärte , aber gleichzeitig dem Amt Erwitte mitteilte :

" Es wäre jedoch meiner Meinung nach auch für den hiesigen Ort angebracht, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen."

Die von Herrn Wiese gegebene Anregung hat dann im Zusammenwirken von Bürgern und Gemeindevertretern von Westernkotten zur Gründung der freiwilligen Feuerwehr geführt.

Am 18. Dezember 1911 teilte nämlich der Gemeindevorsteher Leo Jesse Amtmann Dr. Hechelmann mit, das sich am 12. Februar 1912 in der Gemeinde Westernkotten eine freiwillige Feuerwehr gegründet hat, der 43 Mannschaften aktiv beigetreten sind. Der vor –läufige Vorstand bestand aus folgenden Personen :

Wilhelm Kessing als Brandmeister

Heinrich Ferdinands als stellv. Brandmeister

Wilhelm Wiese, Solbadbesitzer , als Kommissionsmitglied

Franz Wittkop, Fabrikarbeiter

Lorenz Meyer, Landwirt

Bernhard Floer, Kaufmann

Engelbert Jesse, Tagelöhner

Josef Schäfermeier, Maschinenbesitzer

Franz Wenner, Schlossermeister

Engelbert Johannknecht, Bäckermeister

Gleichzeitig ersuchte er darum, bei den für die hiesige Gemeinde hauptsächlich in Betracht kommenden Versicherungsgesellschaften wie :

Prov. Feuersozietät in Münster , Gothaer Feuerversicherungsgesellschaft zu Gotha , Preußische – Feuer – Versicherungsgesellschaft zu Berlin wegen einer angemessenen Beihilfe zum Zwecke der Beschaffung von A- und B-Stücken vorstellig zu werden. Es würde zu weit führen, die Namen all dieser Gründer hier vorzulesen. Festzustellen ist aber, dass Männer aller Berufsstände in der freiwilligen Feuerwehr-vertreten waren.

Nach der erfolgten Gründung der Wehr wurde ein regelmäßiger Übungsbetrieb durchgeführt. Leider sind keine Aufzeichnungen über den damaligen Ausrüstungsstand vorhanden. Anzunehmen ist aber, dass die Wehr über eine für damalige Verhältnisse ausreichende Personalstärke und Ausrüstung verfügte. Das 1. Feuerwehrgerätehaus wurde in einem vom Landwirt Hoppe-Nucke von dem Salinen-Fiskus erworbenen Gebäude hergerichtet. Obwohl der 1. Weltkrieg bald nach der Gründung begann, konnten die zum Kriegsdienst einberufenen Wehrmänner durch Neuaufnahmen ersetzt werden. So berichtete Gemeindevorsteher Leo Jesse am 03.11.1917 an dem Amtmann in Erwitte, dass noch genügend Kräfte zum Löschen zur Verfügung stehen und von Verpflichtungen abgesehen werden kann. Auch nach Beendigung des Krieges versahen die Wehrmänner ihre Aufgaben in der Wehr mit großer Verantwortung. Die vor dem Kriege beschafften Geräte, besonders Schläuche, hatten keinen Einsatzwert mehr, so dass von der Gemeinde Gelder für die Unterhaltung des Gerätehauses und zur Beschaffung von Schlauchmaterial zur Verfügung gestellt wurden. Im Jahre 1921 tritt in der Führung der Wehr eine Änderung ein. Herr Josef Pieper wird zum Brandmeister gewählt.

Im November 1934 bittet Brandmeister Pieper um seine Entlassung als Wehrführer. Als Nachfolger wird der Löschmeister Johann Hense vorgeschlagen, der die kommissarische Leitung am 20.11.1934 übernimmt und am 15. Januar 1936 zum endgültigen Leiter der Wehr bestellt wird.

Anlässlich der Besichtigung der Feuerwehr Westernkotten durch den Bezirkswehrführer Beckmann aus Warendorf am 24.02.1935 wird der Neubau eines Gerätehauses als dringlich bezeichnet , da das alte Gerätehaus für die Unterstellung des Gerätes ungeeignet ist. Aber erst im Jahre 1938 konnte das Vorhaben, ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen, verwirklicht werden.

Auch nach Beendigung des Krieges haben die Feuerwehrmänner sich wieder zusammengeschlossen, um gewappnet zu sein, wenn Brandgefahren drohten . In den ersten Nachkriegsjahren war es zeitlich recht schwer, den gestellten Aufgaben gerecht zu werden, weil es an Ausrüstungs- und Bekleidungsstücken fehlte. Aber mit zäher Geduld wurde der Aufbau nach der Währungsreform vorangetrieben, so dass anlässlich der 700 Jahr Feier der Gemeinde Bad Westernkotten ein Löschfahrzeug und eine Motorspritze angeschafft werden konnte. Personal- und Ausrüstungsstand sind so, dass allen Brandgefahren wirkungsvoll begegnet werden kann.

Im Jahre 1963 wurde in Bad Westernkotten ein Schlauchkraftwagen stationiert. Dieses Fahrzeug erhöhte die Schlagkraft der Wehr. Im Jahre 1966 trat der Führer der Löschgruppe, Hense, in den Ruhestand. Er wurde Ehrenbrandmeister auf Lebenszeit. Als sein Nachfolger übernahm der Brandmeister Willi Jütte die Führung der Wehr. Jütte nahm im Oktober 1959 an der Feuerwehrschule in Warendorf an einem Brandmeisterlehrgang teil.

Zu der Zeit bestand die Feuerwehr Bad Westernkotten aus 34 Feuerwehrmännern. Da für die Unterkunft der Fahrzeuge und Ausbildung der Männer kein geeignetes Haus zur Verfügung steht, musste auch diesbezüglich in den nächsten Jahren etwas getan werden.

Letztendlich wurde im Jahre 1978 mit der Planung des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen. Durch die tatkräftige Unterstützung des damaligen Kreisbrandmeisters Josef Westerfeld (ein gebbürtiger Westernkötter ) sowie Stadtdirektor Josef Grumpe und Ortsvorsteher Alfred Beste konnten die Arbeiten Anfang 1979 begonnen werden. Da ein Grossteil der Arbeiten in Eigenleistung, unter der Führung von Oberbrandmeister Willi Jütte, geleistet werden musste, konnte das neue Feuerwehrgerätehaus schon im September 1979 seiner Bestimmung übergeben werden.

Mit erreichen der Altersgrenze schied Oberbrandmeister Jütte im Jahre 1984 aus dem aktiven Dienst aus. Der Löschzug Bad Westernkotten wurde dann von Oberbrandmeister Johannes Köneke übernommen. Seine zwei Stellvertreter werden Jochen Lüning und Dieter Heinrichsmeier. Die Stärke unseres Löschzuges beträgt im Jahre 1986 29 aktive und 8 Feuerwehrkameraden der Altersabteilung .Die Aktiven bestehen aus 1 Oberbrandmeister, 2 Brandmeister, 4 Unterbrandmeister und 22 Oberfeuerwehrmännern. Ende der 80-ziger Jahre übernahm Brandmeister Jochen Lüning die Führung des Löschzuges. Ihm zur Seite stand Brandmeister Dieter Heinrichsmeier.

Im Sommer 1996 wurde dem Löschzug Bad Westernkotten offiziell ein LF 8-16 von der Stadt Erwitte übergeben. Das gebrauchte Fahrzeug mit Baujahr 1978 hatte zuvor Dienst in Holland getan.

Gleichzeitig wurde ein Feuerwehr– Geräteanhänger in den Fuhrpark des Löschzuges aufgenommen. Der Anhänger wurde von den Kameraden selbst gebaut. Dabei wurden sie von sachkundigen Gewerbetreibenden tatkräftig unterstützt.

In der Jahresversammlung am 5.Dezember 1999 trat OBM Dieter Heinrichsmeier vom Amt des Stellvertretenden Löschzugführers zurück, da er seinen Wohnsitz in die Gemeinde Anröchte – Berge verlegt hatte. Sein Amt übertrug der damalige Stadtbrandmeister Antonius Pieper auf Brandmeister Ernst Kober.

Schon am 07.Dezember 2002 trat Ernst Kober, welcher zwischenzeitlich zum Oberbrandmeister befördert wurde, aus beruflichen Gründen und mit Blick auf dem einzuläutenden Generationswechsel vom Amt des Stellvertretenden Löschzugführers zurück.

Stadtbrandmeister Peter Katz ernannte Brandmeister Andreas Stillecke noch am selben

Abend zum neuen Stellvertretenden Löschgruppenführer.

Die Kameraden des Löschzuges haben besonders in den 90-iger Jahren viel Zeit in die Ausbildung auf Stadt-, Kreis- und Landesebene investiert.

So haben mittlerweile 13 Kameraden den Maschinistenlehrgang

16 Kameraden den Atemschutz- Geräteträgerlehrgang

6 Kameraden den GSG-Lehrgang

1 Kamerad den Kreisausbilderschein Absturzsicherung

1 Kamerad den Gerätewart

3 Kameraden den F3 Lehrgang am IdF in Münster

5 Kameraden den F2 Lehrgang in Ahlen Brockhausen

absolviert.

Als weiteres konnten im Standort eine Tragkraftspritze TS 8/8 vom Typ Fox 3 ein Stromaggregat in den Ausrüstungsbestand des Löschzuges aufgenommen werden. Derzeit werden im Standort Bad Westernkotten diverse Ausrüstungsgegenstände wie

z. B. Handsprechfunkgeräte, Beleuchtungsmittel usw. auch mit finanzieller Eigenbe-teiligung permanent ausgetauscht, um den gestiegenen Anforderungen Rechnung tragen zu können.

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