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Löschgruppe Völlinghausen

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Geschichte

Die Geschichte der Feuerwehr Löschgruppe Völlinghausen.

von 1927 bis 2002

 Gründungsversammlung vom 27.06.1927

 Mit Gott!

Heute am Mittwoch den 27. 06.1927 nach einer Übung der Brandwehr versammelten sich ungefähr 30 bis 40 Einwohner der Gemeinde Völlinghausen in der Gastwirtschaft Schulte-Krick, um zum Feuerlöschwesen Stellung zu nehmen. Brandmeister Anton Unkrüer der Brandwehr warf auch die Frage auf, ob es nicht angängig sei, in Völlinghausen eine Feuerwehr zu gründen. Nach eingehender, ergiebiger Aussprache wurde die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr in Völlinghausen beschlossen und der Landwirt Franz Wiek als erster Brandmeister vorgeschlagen und gewählt, welcher weitere Schritte zwecks Uniform und Ausrüstung unternehmen soll. Es meldeten sich 30 junge Leute aus deren Mitte der Vorstand gebildet wurde, der sich wie folgt zusammen setzt:

 

  • Brandmeister: Franz Wiek
  • stellv. Brandmeister: Anton Blumenröhr Krous
  • Schriftführer / Kassenverwalter: Kaspar Neuhaus
  • Führer Steigerabteilung: Heinrich Blumenröhr
  • Führer Spritzenabteilung: Josef Becker
  • stellv. Führer Spritzenabteilung: Fritz Glahe

 Außerdem meldeten sich noch folgende Einwohner:

 -         Adam Unkruer

-         Anton Klaverkamp

-         Wilhelm Kemper

-         Heinrich Kemper

-         Josef Rinsche

-         Franz Kußmann

-         Josef Hötger

-         Friedhelm Redeker

-         Alois Glahe

-         Karl Salmen

-         Kaspar Hermannschulte

-         Anton Schütte-Wieneke

-         Franz Lackmann

-         Josef Redeker-Hoppe

-         Franz Heiming

-         Heinrich Heiming

-         Gottfried Schumacher

-         Heinrich Salmen

-         Josef Jäker-Volmer

-         Franz Kleine

-         Heinrich Dahlhoff

-         Anton Blumenröhr

-         Josef Schweighöfer

-         Heinrich Kirchhoff

 

Nach Erledigung verschiedener kleinerer Anfragen wurde die Versammlung geschlossen.

 (In diesem Protokoll sind 30 Männer  aufgeführt, die als Gründungsmitglieder gelten)

 Einige der Gründungsmitglieder:

  

Freiwillige Feuerwehr Völlinghausen

(Zusammenfassung aus alten Akten und Protokollen von 1927 bis 2002)

Von der Brandwehr wurde eine alte Druckspritze übernommen, die möglicherweise, was aber unglaubhaft klingt, 100 Jahre alt war. Sie wurde 1827 von einem Meister Bloch aus Lippstadt angefertigt, wie aus einer Urkunde Akte 10 im Kreisarchiv hervorgeht. In weiteren Akten aus den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, ebenfalls beim Kreisarchiv Akte 984, wurde diese Spritze repariert. In einer Versammlung vom 03.08.1928 wurde erwähnt, dass die Spritze den derzeitigen Anforderungen nicht mehr genügt und entweder ein Sauger angebracht werden solle oder man eine neue Spritze beschaffen müsse.

Weiter wurden von der Brandwehr übernommen 50 m, zum Teil geflickte Schläuche, ein Strahlrohr, zwei Anstell-Leitern und mehrere Ledereimer und Einreißhaken. Das Wasser musste aus Teichen und Brunnen mit Eimern in die Spritze eingefüllt werden. Für die neuen Feuerwehrleute gab es 1928 auch Uniformen. 

Am 05. 11. 1928 wurden die vorhandenen Geräte durch den Landrat und den Kreisbranddirektor Klöber besichtigt, wobei der Kreisbranddirektor erwähnte dass eine gebrauchte Spritze zu kaufen sei. Fünf Feuerwehrleute fuhren darauf hin nach Castrop-Rauxel  um die Spritze zu besichtigen, die dann auch gekauft wurde und am 28. 04. 1929 am Bach ausprobiert wurde, wobei besonders der schlechte Zustand der alten Schläuche auffiel. Erst 1930 konnte man die Gemeindevertretung dazu bewegen 50 m neue Schläuche anzuschaffen. 

1928 wurden neue Mitglieder aufgenommen. Es handelte sich hierbei um Heinrich Pollmann, Anton Cordes, Josef Vorwerk, Josef Schumacher und Heinrich Linnemann; wogegen Franz Kußmann, Franz Heiming, Anton Blumenröhr und Josef Schweighöfer wegen Wegzug aus Völlinghausen austraten.

Bei der Ausbildung der neuen Feuerwehr halfen die Erwitter Wehrleute Franz Wiese, Josef Neugebauer und Josef Brüggenolte. 

Jedes Jahr nahm die Feuerwehr an den Kreisfeuerwehrverbandstagen teil und ebenso an den „Technischen Feuerwehrtagen“, die wie die Verbandstage, immer an verschiedenen Orten des Kreises Lippstadt durchgeführt wurden. Auch wurde 1929 schon beschlossen ein Kameradschaftsfest mit Frauen zu feiern, das immer im Januar stattfand. 

Am 23. Oktober 1929 wurde beschlossen am Katharinentage, dem kirchlichen Patronatsfest und früher Feiertag in Völlinghausen, die Feuerlöschgeräte einer Reinigung zu unterziehen. Dieser Brauch wurde bis nach dem II. Weltkrieg beibehalten. Der Tag wurde natürlich immer mit einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen. 

Als Beitrag wurde jährlich 1 Mark  kassiert und wer mehr gab wurde in einer besonderen Liste als unterstützendes, oder gar als Ehrenmitglied geführt.

Dagegen bekam der stellvertretende Brandmeister Anton Blumenröhr, der zu den Versammlungen jedes Mitglied mündlich einladen musste, für jeden Bestellgang auch eine Mark. Zu Beginn jeder Jahreshauptversammlung wurden die Namen der Mitglieder verlesen und der Jahresbeitrag eingezogen. Diese Versammlungen fanden immer am 30. Dezember statt. 

In den Feuerlöschberichten des vorigen Jahrhunderts wurde zwar immer festgestellt, dass in Völlinghausen die Löschwasserversorgung durch Teiche und Brunnen ausreichend sei, aber in Wirklichkeit wurde in trockenen Sommern das Wasser knapp. 

 

 1930 wurde auch ein Antrag an die Gemeinde gestellt, Bauern namentlich zum Wasserfahren vom Bohrloch zu bestimmen. Dieses Bohrloch im Brok, wo heute noch das Pumpenhaus steht. Im Jahre 1929 wurde 54 m tief gebohrt um die Wasserversorgung des Dorfes in Trockenzeiten zu sichern.

 

 

 

 

 

 

1930 wurde auch erstmals, um notwendige Anschaffungen zu erleichtern, ein Preisschießen durchgeführt. Dazu musste jedes Mitglied einen Preis oder entsprechenden Geldwert bereitstellen.

1931 gab es eine erregte Debatte über die Finanzierung des Kameradschaftsfestes, wozu dann schließlich jeder 50 Pfennige beisteuern musste. 

1931 wird der Kamerad Kalverkamp beauftragt die Spritze durchzusehen und einer gründlichen Schmierung zu unterziehen. 1932 wird der Spritzenwagen von Wagenbauer Gärtner in Göttingen umgebaut, weil beim Pumpen die Gewichtsverteilung nicht stimmt.

Ab 1932 werden die Mitglieder verpflichtet zu jeder Versammlung und Übung in Uniform zu erscheinen. 

1933, aus dem Jahr der Machtübernahme durch Hitler, fanden keine Eintragungen statt und 1934 wurde laut Verfügung des Preußischen Ministerpräsidenten die Ortsfeuerwehren aufgelöst und zu einer Amtsfeuerwehr zusammengeschlossen. Die Feuerwehr Völlinghausen wurde als Löschzug VII eingegliedert und Brandmeister Wiek als solcher bestätigt. 

In diesem Jahr brannte das Wohnhaus des Kameraden Josef Becker, aber durch tatkräftiges Eingreifen der Wehr brannte nur der Dachstuhl ab. Ein weiterer Einsatz der Wehr erfolgte 1934 als bei Verlegung der neuen Wasserleitung der Giebel einer Scheune des Bauern Heinrich Heiming einstürzte. 

Nach einer Besichtigung durch den Bezirks-feuerwehrführer Beckmann aus Warendorf wurde festgestellt, dass das Gerätehaus sehr feucht und kein Schlauchtrockenturm vorhanden ist und daher wurde 1935 beschlossen einen Schlauchwagen anzuschaffen, den der Kamerad Josef Rinsche, als Meisterstück im Stellmacherhandwerk, anfertigte, der übrigens heute noch vorhanden ist.

Das Gerätehaus, wie aus einer Akte 10 im Kreisarchiv zu ersehen, 1833 gebaut, wurde renoviert. Es stand rechts vor der Einfahrt zum Hof Schulte-Krick.

 

Auf dem Kameradschaftsabend 1935 wurden die Kameraden Anton Blumenröhr, Heinrich Blumenröhr und Josef Becker zu Löschmeistern  und Fritz Glahe und Josef Hötger zu Oberfeuerwehrleuten befördert.

Auf der Hauptversammlung am 30.12.1936 musste ein Kamerad für einen „Führerkursus“ angemeldet werden. Man konnte sich aber zwischen Fritz Glahe und Anton Blumenröhr nicht entscheiden.  

Als Brandmeister Franz Wiek 1936 aus Gesundheitsgründen zurücktrat, übernahm Anton Blumenröhr vorläufig die Leitung der Wehr und Fritz Glahe nahm an einem Brandmeisterlehrgang teil.  

Am 01.05.1937 wurde Kamerad Fritz Glahe, wegen Verhinderung des Amtswehrführers, durch den bisherigen Löschzugführer Franz Wiek in sein Amt als Löschzugführer eingeführt. In diesem Jahr gab es auch erstmals erhebliche Neuzugänge durch die Kameraden Karl Eis, Fritz Rinsche, Anton Sommer, Heinrich Könighaus, Josef Wischer, Heinrich Redeker-Halberschmidt und Franz Jäker-Risse. 

Für Anschaffung neuer Uniformen mit Koppel, Schulterriemen und Mützen wurde wieder ein Preisschießen veranstaltet. 

1939 begann der Krieg. Außer den jungen Leuten musste auch Kamerad Anton Kalverkamp zum Militärdienst.

 1939 wurde auch eine Motorspritze angeschafft oder zur Verfügung gestellt. Die Spritze war in einem einachsigen Anhänger untergebracht und konnte durch einen Trecker oder LKW gezogen werden. Zu den Übungen wurde sie von Glahen „11er Deutz“ gezogen.

1940 beklagten wir mit Franz Jäker, der in Frankreich fiel, den ersten Kriegstoten. An neun Kameraden im Kriegsdienst versandten wir zu Weihnachten ein Päckchen. Wegen der fehlenden Kameraden wurden zum Feuerwehrdienst verpflichtet: Wilhelm Pilk, Franz Jäker-Krüppel, Friedrich Rieke, Franz Unkrüer, Theodor Tochtrop, Theo Mintert, Theo Mertens, Fritz Büker, Johann Pletzinger und Josef Sommer.

1942 wurden die Dienstübungen verstärkt. Nach einer Verwundung verstarb Kamerad Heinrich Redeker, der in Erwitte beigesezt wurde.

Einen Einsatz hatten wir auf dem Söbberinghoff, wo eine Scheune brannte.

1943 fanden alle 14 Tage Übungen statt. Nach einem Ausbruch kriegsgefangener Offiziere wurden wir als Polizeistreife eingesetzt und wir mussten einmal ausrücken als im Hause Peter Bußmann ein Brand ausbrach. In diesem Jahr fielen unsere Kameraden Josef Gerke und Theo Tochtrop in Rußland. 

1944 wurde die Wehr nach Fliegerangriffen zu Großbränden in Lippstadt, Soest, Meschede, Paderborn und Dortmund eingesetzt.

Wegen der vielen ein-berufenen Kameraden wurde eine Damen-abteilung aufgestellt, zu der unter anderen Elli Steinmann, Thea Risse, Mia Jäker-Volmer, Hedwig Wiek, Mieze Kalverkamp und Josefa Schütte-Spiekermann gehörten (bei der ersten Übung mit Strahlrohr wurden Lehrer Karl Gries und Clemens Wiek zu Grunde gespritzt).

 

 

 

 

1945 wurden beim Einzug der Amerikaner am 04. April folgende Gebäude in Brand geschossen:  Wohnhaus Mintert, Wohnhaus und Stallungen Menke, Wohnhaus und Stallung Unkrüer und Scheune Pilk. Durch frühzeitiges Bemerken des Brandes wurden gerettet die Häuser Linnemann, Hötger und Kemper.

Durch die nachfolgenden Plünderungen, hauptsächlich durch russische Zwangsarbeiter, verlor auch die Feuerwehr den größten Teil ihrer Ausrüstung. Trotzdem wurde die Wehr wieder neu organisiert und wurde wieder eine Freiwillige Feuerwehr. 

1946 waren ein Teil der Kameraden aus der Kriegsgefangenschaft zurück und die Damenabteilung wurde wieder aufgelöst. 

1947 wurde im Januar schon wieder ein Feuerwehrfest gefeiert. Es war im Dorf das erste Fest nach dem Krieg. Als neue Mitglieder kamen Stefan Risse und Albert Wiek hinzu.

1948 musste das Winterfest auf Kameraden und deren Frauen begrenzt werden, weil Linnemanns Saalboden für mehr Leute zu schwach war. Kamerad Karl Eis, der den Krieg glücklich überstanden hatte, verunglückte tödlich beim Kirschenpflücken. 

1949 veranstaltete die Wehr erstmals einen Ausflug der zur Diemeltalsperre und ins „Warburgische“ zum früheren Kameraden Franz Kußmann ging. 

1950 wurde die Wehr erstmals durch zehn junge Leute der Jahrgänge 28 bis 33 aufgefrischt und die alten Kameraden in die Altersabteilung versetzt. 

1952 musste die Wehr einen Brand bei Silberkul in Schmerlecke löschen und auf dem Kreisfest in Anröchte bekamen 16 Kameraden eine Auszeichnung für 25 jährige Mitgliedschaft.

1954 konnte nach jahrelangem Bemühen mit dem Bau eines neuen Gerätehauses begonnen werden. Anton Schütte-Wieneke stellte im Austausch ein Grundstück zur Verfügung. Am 10 Mai wurde mit dem Abbruch des alten Spritzenhauses begonnen. Die alten Steine wurden zur Erweiterung des Kriegerehrenmales und zum Neubau des Gerätehauses verwendet. Kalk, Zement und Splitt stifteten die Erwitter Zementwerke. Am 27. Juni wurde Richtfest gefeiert und die restlichen Arbeiten wurden öffentlich vergeben.

 

1955 wurde das Gerätehaus fertig und alle Geräte dort untergebracht. Wegen der angespannten Finanzlage wurde der Beitrag, erstmalig seit 1927, auf 2 DM erhöht.

 

Bei der Familie Könighaus traf verspätet die Nachricht ein, dass Kamerad Heinrich Könighaus doch im Krieg gefallen war.

1956 nahm Josef Hötger jr. an einem 14 tägigen Kursus an der Feuerwehrschule in Warendorf teil.

1957 verstarb unser Gründungsmitglied Kaspar Hermannschulte. Die Wehr musste ausrücken um einen Brand in Rieken Scheune auf Laux Hof zu löschen, wobei ein Übergreifen auf das Haus Jäker-Volmer verhütet wurde.

1958 verstarb unser Gründungsmitglied Kaspar Neuhaus, der seit 1927 in der Wehr 31 Jahre als Schriftführer tätig war. Zu seinem Nachfolger wurde Stefan Risse gewählt. Heinrich Hötger nahm an einem 14 tägigen Kursus in Warendorf teil.

1959 beklagten wir den Unfalltod unseres Gründungsmitgliedes Heinrich Kirchhoff. Auf dem Hof des Gemüsegroßhändlers Heinrich Blumenröhr mussten wir in Brand geratene Gemüsekisten löschen, wobei wir ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindern konnten. Zum Feuerwehrfest in Bad Westernkotten wurden wir erstmals vom Spielmannszug Völlinghausen begleitet. 

1960 nahm Heinrich Hötger mit Erfolg an einem Brandmeisterlehrgang in Münster teil. Um die Uniformen zu schonen wurde die Anschaffung von Kombianzügen beschlossen. 

1961 brachte ein Preisschießen soviel ein, dass wir davon 15 Kombianzüge und noch fünf Uniformröcke für neue Mitglieder beschaffen konnten. Außerdem stellte das Amt und die Gemeinde Mittel zur Verfügung, dass wir eine neue Motorspritze anschaffen konnten.

Die Feuerwehrleistungsübungen fanden erstmalig in Völlinghausen statt.

Am 22. November brach in einem Anbau bei Anton Kalverkamp ein Brand aus, wobei wir ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhinderten.  

1962 verstarben Heinrich Salmen und Franz Wiek, der von 1927 bis 1936 Brandmeister war

Im Dezember nahm Josef Pöppelbaum an einem Oberfeuerwehrmanns-Lehrgang teil.  

1963 bekamen wir einen Ford 1000 als Löschfahrzeug.

Das Preisschießen in diesem und dem Vorjahr gab uns die Möglichkeit 2000 DM beizusteuern.

Josef Pöppelbaum nahm an einem Brandmeisterlehrgang teil. Kurz darauf erkrankte er und starb bereits am 7. November.  

1964 konnten wir unsere Ausstattung um eine Leiter, Äxte und Schläuche erweitern. Am 9. Februar wurde das neue Einsatzfahrzeug feierlich eingeweiht. Im August nahm Heinz Kirchhoff an einem Oberfeuerwehrmann-Lehrgang teil.

1965 verstarb Gründungsmitglied Anton Kalverkamp. Wir konnten noch einige Schläuche und Schlauchbinder anschaffen. Vom 18. bis 21 Juli waren wir Tag und Nacht im Hochwasserkatastrophengebiet Lippstadt eingesetzt. Heinz Kirchhoff besuchte vom 2. bis 17. 12 einen Brandmeisterlehrgang. 

1966 wurde Heinz Kirchhoff auf einer Amtsbesprechung in Bad Westernkotten als Brandmeister eingeführt und Fritz Glahe, der die Wehr von 1936 bis 1965 geführt hatte, zum Ehrenbrandmeister ernannt. 

1967 musste die Wehr zweimal ausrücken, am 15. Mai (auf Schützenfest), als Rieken Feldscheune brannte und am 6. Juni bei Friedhelm Pletzinger brannte das Wohnhaus (ehemals Fachwerkhaus von Bäcker Vüllers). 

Am 03.02.1968, zum 40 jährigen Jubiläum, feierten wir ein Kameradschaftsfest zu dem wir auch noch einige Gründungsmitglieder begrüßen konnten.

Ebenfalls 1968 brannte das Wohnhaus Salmen, das wir schnell löschen konnten.

1969 wurde eine alte Tradition aufgegeben und die Jahresversammlung fand zum ersten mal seit 1927 nicht mehr am 30. Dezember, sondern erst im Januar statt. 

1970 nahm Hubert Hense mit Erfolg an einem Maschinistenlehrgang teil und bei Leistungswettkämpfen in Rüthen errangen wir wieder, unter 15 Mannschaften, das Leistungsabzeichen in Bronze. Schriftführer Stefan Risse wurde nach 12 Jahren von August Gösmann abgelöst. 

1971 nahm Josef Kleine an einem Oberfeuerwehrmann-Lehrgang teil und bei Leistungsübungen in Lippstadt errangen wir das Abzeichen in Silber. Am 18. September, auf dem Erntedankfest, brach auf dem Hof Schütte-Wieneke ein Großbrand aus, und einen Tag später brannte das Wohnhaus Ramm. 

1972 errangen wir mit zwei Gruppen auf einem Wettbewerb in Lippstadt das Abzeichen in Gold und in Bronze. Die Wehr war in Hochform.  

1973 brannte die Scheune Ramm. 

1974 wurden keine weiteren Ereignisse verzeichnet. 

1975 wurde Wehrführer Heinz Kirchhoff zum Oberbrandmeister befördert. Es verstarben Ehrenbrand-meister Fritz Glahe und mit Heinrich Dalhoff ebenfalls ein Mitbegründer. Nach 20 Jahren wurde unser Gerätehaus einer Renovierung unterzogen. Der Schriftführer August Gösmann wurde von Willi Schulte abgelöst. 

1976 waren wir in vollem Einsatz beim Brand der Wirtschaftsgebäude des Bauern Heiming, wo wir ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhinderten. 

1977 war ein Brand am 05. April im Lager des Landmaschinenbetriebes Sommer, der schnell gelöscht wurde. Am 2. Juli 1977 feierten wir das 50jährige Bestehen, wozu Vertreter der Gemeinde und der Verwaltung geladen waren.  

 Auf diesem Foto konnten auch noch die Gründungsmitglieder von 1927, Franz Lackmann, Alois Glahe, Anton chütte, Wilhelm Kemper, Fritz Redeker und von 1928 Anton Cordes und Josef Vorwek mit unserer Wehr aufgenommen werden. 

1978 brach in einer Scheune bei Schulte-Weyers ein Brand aus, den wir löschen konnten ehe er großen Schaden anrichtete.

Mit großem Einsatz beteiligten wir uns an der 1000-Jahr-Feier, wo wir mit alten Uniformen, einer alten Spritze und unserem alten Schlauchwagen auftraten. 

1980 brannte am 01. Januar das Wirtschaftsgebäude des Bauern Karl Jäker. Mit unserer Hilfe und der Erwitter Wehr konnte wenigstens das Vieh gerettet werden.

Am 24. 11. brannte das Wirtschaftsgebäude des Bauern Schulte-Krick. Trotz tatkräftigem Einsatz konnte ein Teil des Viehs und Erntevorräte nicht gerettet werden. 

1981 wurde Franz-Josef Jäker zum Unterbrandmeister befördert. Am 14.04. verstarb Gründungsmitglied Fritz Redeker. Am 02.06. waren wir zu einem Hochwasser-einsatz in Schmerlecke. In Erwitte wurde Wolfgang Fahle als neuer Wehrführer eingesezt.  

1984 besuchten wir den Flughafen Köln und die dortige Feuerwache. Oberbrandmeister Heinz Kirchhoff erhielt das Ehrenzeichen in Silber am 11. Mai. Auf dem Söbberinghoff mussten wir, durch starke Regenfälle verursacht, den Keller leerpumpen. Mitbegründer Anton Schütte-Wieneke verstarb am 02.Dezember. 

Am 03.12.1985 verstarb Mitbegründer Gottfried Schumacher.

1986 wurde Friedrich Schulte-Weyers zum Unterbrand-meister befördert. Am 13. 01. verstarb Mitbegründer Wilhelm Kemper.

Das Gerätehaus wurde renoviert und erhielt einen neuen Außenanstrich. 

Am 12.06.1987 brannte eine Scheune auf dem Hof Dalhoff. Durch schnelles Eingreifen konnte ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Die Mitbegründer Franz Lackmann und Alois Glahe verstarben am 01. bzw. 02. Juli und wir gaben Ihnen das letzte Geleit.

Am 28. 11. brach in der Garage von Hans-Josef Pletzinger ein Brand aus, den wir noch örtlich begrenzen konnten.

Die Wehr erhielt erstmalig in 1987 zwei Handsprechgeräte, an deren Kosten wir uns zur Hälfte beteiligten. 

1988 wurde Erhard Kirchhoff zum Unterbrandmeister befördert und Theo Berghoff erhielt ein Ehrenzeichen für 25 jährige Mitgliedschaft.

Am 18. 12. verstarb Mitbegründer Heinrich Kemper. 

1990 wurde Friedhelm Glahe zum Unterbrandmeister befördert. Thomas Pomerenke löst Erhard Kirchhoff als Gerätewart ab.

Nach starkem Regen wurde am 27. 06. bei Irmi Wiek der Keller ausgepumpt. Im Feld nahe des Autobahnzubringers musste am 02. 08. auf dem Land von Dalhoff Stroh gelöscht werden. Am 09. 09. nachts musste in der Einfahrt zum Hof Dalhoff Stroh gelöscht werden, das am Polterabend in Brand geraten war. 

1991 wurde Erhard Kirchhoff zum Brandmeister, Franz Schütte zum Unterbrandmeister und Thomas Pomerenke und Otmar Dalhoff zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Friedrich Schulte-Weyers erhält als langjähriger Unterbrandmeister das Ärmelabzeichen mit 4 Balken. Am 05.07. löschten wir einen Kaminbrand bei Jürgensmeier und am 22. 10 brannte die Strohlagerhalle von Schulte-Krick, von der nichts zu retten war.

1992 wurden Heinrich Heiming, Edmund Schütte, Friedhelm Redeker und Friedrich Schütte-Wieneke zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

Wilfried Berghoff wurde neuer Schriftführer, der Willi Schulte nach 18 Jahren ablöste. 

Ein Besonderes Ereignis war das neue Einsatzfahrzeug, das den alten Ford 1000 nach fast 30 Jahren ablöste.  

1993 musste auf der B1, der Wiesenstraße und dem Kapellenweg eine Ölspur beseitigt werden. In der Nacht zum 09.07. brannte das hölzerne Wartehäuschen beim Feuerwehrgerätehaus, das schneller abbrannte als die Feuerwehr kommen konnte. 

1994 wurde das Kühlhaus der Gefriergemeinschaft, das an das Feuerwehrgerätehaus angebaut war, nach 37 Jahren stillgelegt und der Raum der Feuerwehr zur Verfügung gestellt, die am 28. 12. mit dem Umbau zu einem Schulungsraum begann. Nach 29 Jahren gab Heinz Kirchhoff die Leitung der Feuerwehr ab und Erhard Kirchhoff wurde zu seinem Nachfolger gewählt. 

1995 hatten wir am 30.01. Hochwassereinsätze in Stirpe und Horn.

Am 16.09. wurde der neue Schulungsraum mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht, wozu zahlreiche Bürger erschienen waren. 

1996 brannten am hellen Tage Strohballen von F.J. Jäker am Heideweg. 

Am 7. Februar wurde uns von der Feuerwehr Ewitte eine neue Tragkraftspritze übergeben.

Am 08.03. auf der Jahresdienstbesprechung in Erwitte wurde Oberbrandmeister Heinz Kirchhoff das Deutsche-Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen. Zu seiner Verabschiedung trafen sich die Löschgruppe Völlinghausen mit den Löschgruppenführen der Ortsteile und Vertretern der Stadt am 21. 06. im Gerätehaus. Nach fast 40 jähriger Mitgliedschaft im aktiven Dienst wurde er aus Altersgründen verabschiedet und von seinen Aufgaben als Löschzugführer entbunden. Im Rahmen dieser Feierstunde wurde er durch Bürgermeister
Franz Meier zum Ehrenoberbrandmeister ernannt. Brandmeister Erhard Kirchhoff wurde als sein Nachfolger eingesetzt und Unterbrandmeister Friedhelm Glahe als dessen Stellvertreter. 

1997 mussten wir während des Schützenfestes  zu einem Brandeinsatz. In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag galt es einen Fahrzeugbrand auf dem Gelände der alten Schmiede Sommer zu bekämpfen.

Am 28. Juli wurde das 70- jährige Bestehen der Lösch-gruppe Völlinghausen gefeiert. 

1998 wurde Wilfried Berghoff als komissarischer Lösch-gruppenführer eingestzt, bedingt durch den Wegzug von Erhard Kirchoff. Sirenenalarm gab es am Nachmittag des 13.November. Ein Dachstuhlbrand im Brok erforderte den Einsatz der neuen Drehleiter aus Erwitte, sowie schwerem Atemschutz. 

1999 wurde durch eine große Spendenaktion der Völlinghäuser Bevölkerung zwei neue Atemschutzgeräte angeschafft.

Ein Einsatz besonderer Art gab es am 31. Mai. Die Deutschlandtour 1999 der Radprofis führte durch Völlinghausen. Die Feuerwehr hatte hierbei die Aufgabe des Ordnungsdienstes zu übernehmen.

Christian und Holger Sommer wurden zu Unterbrandmeistern ernannt. 

Im Jahre 2000 wurden wir am 27. Februar zu einem Kaminbrand im Haus Joksch gerufen. Im November wurde aus weiteren Spenden ein Notstromaggregat angeschafft.

Jörg Kirchhoff wurde zum Unterbrandmeister ernannt.

Am 22.06.2001 wurde die Feuerwehr zu einem Ballenwagenbrand an der Feldscheune Wiek gerufen.

Am 04.August gab es ebenfalls einen Strohballenbrand an dem Autobahnzubringer. 

Auf der Generalversammlung der Feuerwehr 2002 wurde Christian Sommer zum Brandmeister und Löschgruppen-führer ernannt. Als Stellvertreter wurde Wilfried Berghoff ernannt.

Bei der Brandsicherheitswache am Osterfeuer wurden wir gleichzeitig zu einem Brandeinsatz am Söbberinghoff gerufen, welcher sich aber als Fehlalarm heraus stellte. 

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