Datum: 29. August 2026 um 6:45 Uhr
Einsatzart: Technische Hilfe
Einsatzort: Soester Straße – Schallern
Einheiten: LG Schallern, LG Schmerlecke, LZ Erwitte
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst, Rettungshubschrauber, Untere Wasserbehörde
Einsatzbericht:
Der Löschzug Erwitte wurde mit dem Stichwort H2_Klemm ausgelöster E-Call ohne Sprachkontakt zu einem Verkehrsunfall mit zwei Insassen Höhe der Lohner Warte alarmiert. Aufgrund der Lage des Unfalls wurden die Löschgruppen Schallern und Schmerlecke nachalarmiert.
Vor Ort wurde ein auf dem Dach liegender Pkw vorgefunden, der hinter einer Hecke an einem Baum auf dem Grundstück eines angrenzenden Wohnhauses zum Liegen gekommen war. Auf dem angrenzenden Feld lagen bereits mehrere Fahrzeugteile.
Ein Krankentransportwagen wurde zusätzlich als First Responder zur Einsatzstelle alarmiert. Beide Patienten waren bei Eintreffen der Einsatzkräfte ansprechbar, jedoch im Fahrzeug eingeschlossen. Schnell wurden zwei Rettungshubschrauber sowie ein weiterer Notarzt zur Einsatzstelle nachgefordert. In diesem Zuge wurden auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert.
Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Betreuung der Patienten, während die Einsatzkräfte der Feuerwehr die technische Rettung vorbereiteten und durchführten. Parallel wurde der Brandschutz sichergestellt, da zu Beginn Qualm aus dem Motorbereich des Fahrzeugs austrat.
Um einen geeigneten Zugang zum Fahrzeug zu schaffen, musste zunächst die Hecke entfernt werden. Anschließend wurden die beiden Schwerverletzten mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät, bestehend aus Schere und Spreizer, aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Der Rettungsdienst übernahm die weitere Erstversorgung der Patienten. Anschließend wurden beide Patienten mit den Rettungshubschraubern zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser geflogen.
Im weiteren Einsatzverlauf unterstützte die Feuerwehr die Polizei bei der Unfallaufnahme und -ermittlung. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe wurde zudem die Untere Wasserbehörde hinzugezogen.
Nach rund drei Stunden konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.




